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Mein kreativer Weg aus dem Gefühlschaos:
Fassade abbauen, Leben aufbauen.


"Aber Sie waren ein Kind"
Einer der ehrlichsten Sätze, die ich je gehört habe. Und einer der emotionalsten Momente in meinem Leben: „Aber Sie waren ein Kind.“ Dieser Satz hat etwas in mir zum Stillstand gebracht. Und gleichzeitig etwas geöffnet. Denn plötzlich fragte ich mich: Hatte ich all die Jahre eigentlich alles, was in meiner Vergangenheit passiert war, in Schutz genommen? Ich hatte vieles verstanden, erklärt und relativiert. Ich konnte die Perspektive der anderen sehen. Aber wie hatte es sich f

Sandra Albers
8. Sept.2 Min. Lesezeit
Die Hilla, der Keks und das Meer: Warum ich Coach wurde
Vielleicht kennst Du das Gefühl. Man wacht morgens auf und alles ist schon anstrengend. Die Welt und das Leben bieten so unfassbar viel, aber in Dir ist es nur grau und schwer. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Ich nenne meine Schwere Hilla. Hilla ist meine hochfunktionale Depression. Jahrelang dachte ich, ich muss Hilla einfach nur ignorieren. Ich dachte, wenn ich nur endlich den perfekten Job, die perfekte Wohnung am perfekten Ort und die perfekte Beziehung habe, dann werde

Sandra Albers
12. Juli2 Min. Lesezeit
Als ich der Kunsttherapie begegnete
Manchmal treten die Dinge in unser Leben, wenn wir sie am wenigsten erwarten. Nicht als große Offenbarung oder mit lautem Applaus, sondern leise. Fast unbemerkt. So war es bei mir mit der Kunsttherapie. Ich hätte nie gedacht, dass Farben, Papier und ein Pinsel einmal etwas in mir berühren würden, das Worte über lange Zeit nicht erreichen konnten. Dabei ging es nie darum, ein schönes Bild zu malen oder besonders kreativ zu sein. Im Gegenteil. Es ging darum, einfach anzufangen.

Sandra Albers
10. Juli2 Min. Lesezeit
"Aber du hast doch alles"
„Aber du hast doch alles!“ Dieser Satz klang wie ein Vorwurf. Es wurde von außen auf mein Leben geblickt. Man sah aber nur die Fassade: den guten Job, die schöne Wohnung, das Lächeln, das ich jeden Tag mühsam aufsetzte. Aber Hilla kannte keine Logik. Man kann ein volles Leben haben und sich innerlich trotzdem komplett leer und einsam fühlen. Für die Menschen im Außen war es vielleicht eine Frage von Glück und Pech. Für mich war es ein täglicher Kampf. Mit diesem Unverständnis

Sandra Albers
26. Juni2 Min. Lesezeit
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