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Die Hilla, der Keks und das Meer: Warum ich Coach wurde

12. Juli
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. Juni

Vielleicht kennst Du das Gefühl. Man wacht morgens auf und alles ist schon anstrengend. Die Welt und das Leben bieten so unfassbar viel, aber in Dir ist es nur grau und schwer. Ich kenne dieses Gefühl sehr gut. Ich nenne meine Schwere Hilla. Hilla ist meine hochfunktionale Depression. Jahrelang dachte ich, ich muss Hilla einfach nur ignorieren. Ich dachte, wenn ich nur endlich den perfekten Job, die perfekte Wohnung am perfekten Ort und die perfekte Beziehung habe, dann werde ich glücklich sein. Ich habe auf einen großen Knall gewartet. Auf den Ort, an dem alles einfach verschwindet – irgendwo am Meer. Aber Hilla war hartnäckig. Sie zog einfach überall mit hin. Erst mit dem Einzug meines Hundes Keks veränderte sich etwas. Keksi hat Hilla nicht besiegt. Keksi war Hilla einfach egal. Er wollte fressen. Er wollte raus in den Regen. Keksi brachte mich zum Lachen. Er hat mich sanft gezwungen, vieles in meinem Leben zu überdenken. In den letzten vier Jahren habe ich das Wichtigste gelernt: Unsere Schatten lassen sich nicht einfach wegzaubern. Aber wir können lernen, sie zu akzeptieren. Und im besten Fall können wir sie sogar für uns nutzen. Für mich bedeutete das unter anderem: raus aus dem alten Job, raus aus der Stadt und Abschied von Menschen, die mir zu viel Energie rauben. Hilla begleitet mich immer noch in unregelmäßigen Abständen, aber sie gibt nicht mehr den Weg vor. Genau aus diesem Grund habe ich diese Website und mein kreatives Coaching gestartet. Ich bin den Weg durch das Gefühlschaos selbst gegangen – und damit meine ich nicht, dass alles nur schlecht war. Ich habe aufgeräumt, damit sich eine neue Tür öffnen konnte. Inzwischen kenne ich die Werkzeuge, die dabei helfen, wieder zu sich selbst zu finden. Auch Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Deine Hilla darf da sein. Aber Dein Leben gehört Dir.


Lass uns gemeinsam den ersten Schritt gehen.

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